9 Tipps für eine bessere Kundenbindung – Wer sich gut fühlt, kommt zurück!

 

INVENTORUM > Blog > Offline Marketing > 9 Tipps für eine bessere Kundenbindung – Wer sich gut fühlt, kommt zurück!

Man kauft gerne in dem kleinen Buchladen um die Ecke, weil die Verkäuferin fast über jedes Buch etwas erzählen kann. Oder weil dort immer persönliche Einschätzungen auf den Büchern stehen. Das Café direkt vorm Büro ist zwar schnell erreichbar, aber bei dem eine Straße weiter weiß man schon, dass Sie gern zwei Stück Zucker und nicht so viel Milchschaum mögen.

Menschen sind Gewohnheitstiere und das bestimmt auch ihr Einkaufsverhalten. Mehr noch: Man spricht auch darüber und empfiehlt weiter. Wie Sie Ihre Kunden an sich binden können, zeigen Ihnen folgende neun Tipps!

1. Der Kunde ist König – zeigen Sie das jederzeit!

Auch wenn es das A und O eines jeden Einzelhändlers ist, sollte man sich das immer wieder bewusst machen: Seien Sie immer freundlich und zuvorkommend. Auch wenn mal ein schlechter Tag kommt, vermeiden Sie gestresstes oder fahriges Verhalten.

Fragen Sie, ob Sie weiterhelfen können. Ist ein Produkt nicht da, signalisieren Sie, alles dafür zu tun, um es zu bekommen oder nachzubestellen. Geht das nicht, schlagen Sie Alternativen vor. Seien Sie nicht aufdringlich, aber bieten Sie Lösungen an. Das bleibt im Kopf hängen und man wird Sie wieder um Rat fragen. Schon allein deshalb wird man Ihr Geschäft nur deshalb im Zweifel wieder aufsuchen.

2. Schau mir in die Augen, Kleines.

Auch Kaufentscheidungen sind emotionale Entscheidungen. Wie oft kaufen Sie selbst Produkte, die nicht auf Ihrem Einkaufszettel stehen? Oder Sie suchen ein bestimmtes Geschenk und finden dann noch etwas anderes?

Beim Kontakt mit einem Verkäufer entscheidet der Kunde innerhalb weniger Sekunden über Sympathie. Mit Augenkontakt und einem Lächeln eröffnen Sie sofort einen freundlichen Zugang.

3. Sie sind doof, aber ich mag Sie trotzdem!

Nehmen Sie unfreundliches Verhalten von Kunden nicht persönlich. Wer weiß, welche Laus ihr oder ihm über die Leber gelaufen ist. Wenn der Kunde brüsk antwortet, dass er sich nur umschauen will, dann lassen Sie ihn. Jeder hat Tage, an denen er nicht über seinen Schatten springen kann. Ein freundliches Wort an der Kasse kommt immer an.

4. Ja, nein, vielleicht – lassen Sie ausführliche Antworten zu.

Vielleicht kennen Sie das noch aus der Schule: Es gibt offene und geschlossene Fragen. Das können Sie direkt bei Kundengesprächen einbringen und so viel mehr über die Wünsche des möglichen Käufers erfahren.

Ein Beispiel: Die Frage „Geht es Ihnen gut?“ lässt ein „Ja“, ein „Nein“ und nur bei gesprächigen Kunden ein oder zwei Wörter mehr zu. Andersrum eröffnet „Wie geht es Ihnen?“ ein weites Feld von möglichen Antworten, von dem natürlich immer noch ausweichenden „Gut“ bis hin zu ausufernden Beschreibungen über Gesundheitszustände und beruflichen Werdegänge. Wunderbare Gelegenheiten, an der ein oder anderen Stelle einzuhaken oder vielleicht auch mit einem Produkt weiterzuhelfen?

5. Zuhören und nicht nur nicken

Jeder freut sich über Interesse. Ein Nicken oder kurze Antworten zeigen eher das Gegenteil. Die goldene Regel lautet: Rückfragen stellen. So kommt man ins Gespräch und kann möglicherweise viel besser helfen. Meist reicht schon ein kurzes freundliches und interessiertes Gespräch, um Kundenbindung zu erreichen.

6. Entscheidungsfindung unterstützen

Wer kennt das nicht: Da hat man endlich was gefunden, aber dann irgendwie doppelt und nun stellt sich die Frage, ob man Produkt A oder Produkt B kaufen soll. Oft geht dann der Griff zum Telefon, um zu fragen, was Freund oder Freundin, Elternteil oder Partner rät.

Steht ein Kunde im Laden und blickt mehrfach zwischen Produkt A und B hin und her, dann ist ihr Zeitpunkt gekommen: Helfen Sie weiter! Sie werden schnell merken, dass es eine Tendenz gibt. Unterstützen Sie mit Argumenten oder Zusicherungen, das kann oft der fehlende Schubs sein.
Natürlich erübrigt sich hier der Hinweis, dass es auch ehrlich gemeinte Ratschläge sein müssen.

7. Hast du schon „Danke“ gesagt?

Ein unangenehmer und peinlicher Moment war das früher, wenn Mutti laut und im Beisein des Gönners diesen Satz sagte. Aber wo sie recht hat, hat sie recht. Vergessen Sie niemals ein freundliches „Danke“am Ende der Kaufabwicklung und packen Sie noch einen „Schönen Tag“ oben drauf. Das sind nur Kleinigkeiten, die Ihre ganze Außenwarnehmung beeinflussen können.

8. Stempelkarten

Wir wissen das auch: Überall gibt es Punktesysteme, Rabattkärtchen und die allseits beliebte Frage: „Sammeln Sie Herzen?“. Der Clou ist: Es funktioniert. Wenn Sie sich von den üblichen ausgetretenen Pfaden abheben wollen, dann geben Sie zum Beispiel Ihrer Stempelkarte eine persönliche Note. Es muss nicht immer der elfte Kaffee sein, der dann aufs Haus geht, lassen Sie sich ruhig auch etwas Kreatives einfallen. Der Kunde sammelt gerne und findet es gut, wenn seine Treue belohnt wird.

9. Seien Sie Besonders!

Es gibt so viele Wege, um ein kurzes Aufmerken zu erzielen. Nutzen Sie besondere Anlässe: Das kann mit Rosen für Damen am Valentinstag losgehen oder mit einer Schokolade um die Weihnachtszeit und bei einem Kompliment am Welt-Komplimente-Tag oder einem Kaffee am Welttag des Kaffees enden. Sie brauchen dabei auch gar nicht so offensiv zu sein. Jeder freut sich doch über eine kleine Beigabe in der Einkaufstüte – eine gute Investition in die Kundenbindung.

Hinterlassen einen Kommentar

loading

Zur Verbesserung unseres Angebotes verwenden wir Cookies . Durch die Nutzung erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close