Erste Hilfe für Händler mit stationärem Geschäft – Beratungsförderung bei besonderen Herausforderungen

 

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Egal, ob Sie Jungunternehmer sind, schon länger ein Geschäft betreiben oder in einer Krise stecken – es gibt Begleitung in schwierigen Situationen. Nicht wenige Händler stehen vor Herausforderungen, die sie alleine nicht bewältigen können. Doch anstatt das Unternehmen aufzugeben, kann man Beratung von außen in Anspruch nehmen.

Die Digitalisierung und sich wandelnde Marktsituationen stellen Händler vor neue Hürden. Dass diese mit Hilfe von Außen bewältigt werden können, ist naheliegend. Doch nur wenige wissen um das Angebot von Fördermitteln, die beantragt werden können.
Die Leitstelle für Gewerbeförderung des Bundes hat sich dem Engagement für Einzelhändler verschrieben. Die Stelle unterstützt Jungunternehmen, Bestandsunternehmen sowie Unternehmen in Schwierigkeiten. Und zwar, indem sie Zuschüsse für Händler gibt, damit diese Beratungsleistungen in Anspruch nehmen können.  

Anfang 2016 startete die Leitstelle für Gewerbeförderung des Bundes mit Ihren Investitionen. Seitdem sind mehr als 24.000 Anträge auf Förderung eingegangen und Förderbeträge in Höhe von knapp 11 Millionen Euro an kleine und mittlere Unternehmen ausgegeben worden.

Die Förderungsstelle arbeitet im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) für das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und gehört zur Familie des Handelsverbandes Deutschland (HDE).

An wen richtet sich das Angebot?

Die Förderung richtet sich an drei Gruppen:

  • Jungunternehmen: Junge Unternehmen, die nicht länger als zwei Jahre am Markt sind
  • Bestandsunternehmen: Unternehmen ab dem dritten Jahr nach der Gründung
  • Unternehmen in Schwierigkeiten: Unternehmen, die sich in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befinden – unabhängig vom Unternehmensalter

Die Unternehmen müssen ihren Sitz in Deutschland haben und der EU-Mittelstandsdefinition für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entsprechen und müssen bereits gegründet sein.

Jedoch gibt es auch Hilfe in Form von Zuschüssen für Unternehmen, die noch nicht gegründet worden sind. Mehr Informationen dazu hier.

Wissenswertes zur Antragsstellung

Das sogenannte Bundesprogramm „Förderung unternehmerischen Know-Hows” unterliegt gewissen Rahmenrichtlinien. Jeder eingehende Antrag wird von der Leitstelle für Gewerbeförderungsmittel direkt geprüft.

In diesen Rahmenrichtlinien finden sich noch einmal genauere Informationen zu den Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, um an dem Programm teilzunehmen. Weiterhin gibt es dort genauere Informationen über die Förderungsmodalitäten.

So ist etwa eine rückwirkende Förderung ausgeschlossen. Jedes Unternehmen muss erst auf Erhalt des Informationsschreibens mit dem Ergebnis der Überprüfung warten. Die Antragstellung selbst wird von einer der eingeschalteten Leitstellen überprüft. Ist diese Überprüfung abgeschlossen, kann direkt mit der Beratung begonnen werden sowie ein Beratungsvertrag unterschrieben werden.

Für Jungunternehmen sowie für Unternehmen in Schwierigkeiten gilt, dass Sie vor der Antragstellung ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner ihrer Wahl führen müssen.

Eine Übersicht über regionale Ansprechpartner finden Sie hier.

Wie hoch ist der Beratungszuschuss?

Die Höhe des Zuschusses orientiert sich an den maximal förderfähigen Beratungskosten (Bemessungsgrundlage) sowie dem Standort des Unternehmens.

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Zwischen dem Gespräch und der Antragsstellung dürfen nicht mehr als drei Monate liegen.

Jetzt Beratungshilfe beantragen!

Wenn Sie vor Herausforderungen mit Ihrem Betrieb stehen, sollten Sie sich nicht scheuen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Solche Herausforderungen können zum Beispiel im Kontext der Digitalisierung stehen und Aspekte der Qualitätssicherung, Standardisierung und Informationssicherheit betreffen. Aber auch Vorkommen wie Mieterhöhung, Baustellenbau vor dem Laden, sowie Probleme mit Angestellten können im Zuge einer Beratungsförderung betrachtet und angegangen werden.

Dabei werden die Krisenursachen, das Krisenstadium sowie die Entwicklung des Unternehmens analysiert. Ziel ist es, die Liquidität und Produktivität im Unternehmen wieder herzustellen.

Die Leitstelle für Gewerbeförderungsmittel des Bundes wurde speziell zur Unterstützung kleinerer und mittlerer Unternehmen geschaffen. Auf der Startseite können Sie den Antrag direkt stellenDieser geht online über die Antragsplattform des BAFA ein.

Einen Beitrag über eine erfolgreiche Beratungsförderung lesen Sie hier.

Einen Überblick über die Beratungsförderung können Sie auch diesem Video entnehmen:

Daniel Schäfer erklärt, wie die Beratung für Unternehmen in Schwierigkeiten aussieht und was Geschäftsführer unternehmen können, um eine solche zu erhalten.

Quellen:
http://leitstelle.org

http://blog.dgq.de/industrie-4-0-herausforderungen-fuer-unternehmen/

Bilder:
https://de.fotolia.com/id/113585534
http://bit.ly/2jgQvwc
http://bit.ly/2mW0nAe

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