Go—PopUp: Ein Marktplatz für jeden der durchstarten möchte

 

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Sara Lux ist Modedesignerin und hat vor zwei Jahren ihr eigenes gleichnamiges Label gegründet. Durch die Kombination von Design und Handwerk kreiert sie besondere und hochwertige Damenmode. Einen eigenen Laden zu führen, findet sie zwar schön, doch fehlt ihr mit Ihrem „Ein-Frau-Unternehmen” dafür die Zeit. Das Konzept von Go—PopUp ist deshalb genau das richtige für sie. Was hinter Go—PopUp steckt und wie das Ganze in der Praxis aussieht, haben wir uns genauer angeschaut.

PopUp- was?

Pop-Up Shops können Galerien, Geschäfte, Bars, Restaurants und vieles mehr sein, die für eine bestimmte Zeit öffnen und in besonderen und ansprechenden Umgebungen angelegt sind. Ob etabliertes Unternehmen, frisches Startup oder kleines Fashionlabel – hier kann sich jeder ausprobieren. Ideen von Marken, Entrepreneuren und Kreativwirtschaft finden hier in außergewöhnlichen Spaces und Umgebungen ein Zuhause.

bikini-berlin-pop-up-shop

Das Startup Go—PopUp versteht sich als Übungsfeld für diese zukünftigen Unternehmen, als Offline-Test für Online-Shops sowie Instrument für Marketing und Markenbildung. Im Zentrum steht dabei die Mission, den Einzelhandel über eine europaweite Community einerseits aktiv und dynamisch zu gestalten und andererseits als eine nachhaltige Instanz zu etablieren. Die Vision dahinter: Den Offline-Handel für jeden zugänglich zu machen.

Go—PopUp: Ein Startup vermittelt Flächen für PopUp-Stores

Go—PopUp unterstützt mit seinem Konzept Unternehmen, Kreative und Händler, die sich erst einmal ausprobieren und ihre Ideen der Öffentlichkeit zugänglich machen wollen – ohne sich dafür dauerhaft an einen festen Ort binden zu müssen. Das Startup ist ein Markplatz für temporäre Locations und Pop-Up Stores.

Go—PopUp findet Locations für jedes Budget, die tages-, wochen- oder monatsweise gemietet werden können. Es fungiert dabei als Verbindungsglied zwischen Vermietern und Interessierten und regelt die Location-Buchung über den Go—PopUp Marktplatz. Weitere Vorteile: Einzelhändler sind automatisch versichert und profitieren außerdem von kostenloser Promotion über die Go—PopUp Webseite, der App und der weltweit wachsenden Community.

In Aktion: Sara Lux und ihre „Box Nr. 4“

sara lux go popup

Die Bandbreite außergewöhnlicher Orte für Pop-Up-Stores ist groß und wächst stetig: Vom BOXIRCUS, einem kreativen Container-Park und urbanen Marktplatz direkt am Donaukanal über das Next-Future-Shopping-Konzept in Kooperation mit der Deutschen Bahn, die Concept Mall und die Pop-Up Boxen im Bikini Berlin sowie viele weitere mehr.

Sara Lux hatte ihren zweiten Pop-Up Store in der Box Nr. 4 im Bikini Berlin für vier Wochen eröffnet. Sie hat bereits Erfahrungen mit einem anderen Pop-Up Store machen können, den sie sich allerdings mit anderen Labels geteilt hat: „Ganz allein ist es mein Erster. Und diesmal ist es auch schön, dass ich mich allein so zeigen kann”, erzählt sie uns stolz.

Der Weg zum Pop-Up

Sara Lux wurde auf das Pop-Up Store-Konzept erst aufmerksam gemacht: „Ich habe hier im Bikini Berlin bei einer Modenschau mitgemacht und bin daraufhin beide Male angesprochen worden. Das hat mich natürlich sehr gefreut.”

Spontan war es, aber bereut hat sie es nicht: „Ich habe die Box über Go—PopUp wesentlich günstiger bekommen und man ist mir da wirklich entgegengekommen. Natürlich hat man anfangs immer Angst, dass man die Miete nicht reinholt usw. Aber solche Bedenken braucht man gar nicht haben. Für mich hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Zumal es auch gut für PR und Werbung ist und man auf der Homepage ankündigen kann, dass man hier eine Box hat.”

Gute Absicherung und tolle Beratung

Sara Lux betont außerdem den Vorteil der Absicherung: „Über meinen Vertrag bin ich auch versichert. Selbst wenn die Box abbrennt, wäre das wohl kein Problem. Somit konnte ich hier auch ruhigen Gewissens mit Nähmaschine und Bügeleisen arbeiten (lacht). Es ist schon gut und wichtig, wenn sowas eine solide Basis hat.”

Und auch die Beratung hat die Modedesignern sehr geschätzt: „Steffi, die mich betreut hat, war supernett und ich konnte mit jeder Sorge zu ihr kommen. Und die Leute von Go—PopUp freuen sich auch richtig mit einem, wenn man was verkauft. Man fühlt sich halt als kleines Label wirklich gut verstanden und das ist nicht immer so.”

„Wir sind auf einem guten Weg”

In den USA gibt es regelmäßige Hypes um neue Pop-Up Stores – ein Trend, der in Deutschland noch nicht so bekannt ist. Das kann auch Sara Lux bestätigen: „Hier in dem Bikini wissen die Leute, was das ist, da hier das Boxen-Konzept ja bereits integriert ist. In dem ersten Pop-Up, in dem ich im April war, kannten die Leute das Wort noch nicht einmal. Das muss sich noch ein wenig rumsprechen. Aber ich glaube, wir sind da auf einem guten Weg.”

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